AFA Uralge vom Lake Klamath

Blaugrünes Manna aus der Urzeit für Körper, Seele und Geist von Barbara Simonsohn

Algen – ein Wunder an Vielfalt und der Beginn des Lebens auf diesem Planeten.

Algen sind überall. Sie leben in der Luft, im Wasser und auf der Erde. Sie existieren seit mindestens 3 ½  Milliarden Jahren auf diesem Planeten und damit länger als jedes andere Lebewesen. Es gibt Algen, die im kochendheißen Wasser von Geysiren leben, und andere, die im ewigen Eis existieren. Einige sind so klein, dass man ein gutes Mikroskop mit 1000-facher Vergrößerung braucht, um sie erkennen zu können. Andere sind länger als Blauwale und damit die längsten lebenden Organismen. Der 30 Meter lange Blauwal lebt fast nur von Plankton-Algen Das Rote Meer hat seinen Namen von einer roten Alge. Und beim Manna aus der Bibel soll es sich um Mikroalgen an Felsen gehandelt haben, die von der Sonne getrocknet und zuckersüß waren.

Ohne Algen sähe es um die Sauerstoffversorgung auf unserem Planeten schlecht aus. Während ihrer Photosynthese, in der sie Sonnenlicht in Pflanzengrün verwandeln, produzieren Algen dreimal so viel Sauerstoff wie alle anderen Pflanzen zusammengenommen! Sie stellen damit unsere wahre „grüne Lunge” dar. Allein eine einzige Algengruppe, die Diatome mit etwa 10 000 Unterarten, liefert genug Sauerstoff, um den Sauerstoffbedarf aller Tiere und Menschen auf der Erde zu decken.

Viele Algen sind immer in Bewegung. Einige Algen saugen Wasser ein und stoßen es auf der anderen Seite wieder aus und „propellern” sich so durch die Weite der Meere. Einige Algen, wie die AFA-Alge vom See Klamath, sinken in der Nacht auf den Boden des Sees und steigen tagsüber an die Wasseroberfläche. Wenn die Sonneneinstrahlung im Sommer zu intensiv wird, findet dieser Prozess umgekehrt statt, da zu starkes Sonnenlicht ihre empfindliche Struktur zerstören könnte.

Algen sind ein sehr vitalstoffreiches Nahrungsergänzungs- oder Lebensmittel Sie haben eine Nährstoffdichte wie keine andere Nahrung auf der Welt. Angesichts ausgelaugter Böden und denaturierter Nahrungsmittel bietet es sich an, mit Algen als natürlicher, konzentrierter Nahrungsergänzung Mangelerscheinungen vorzubeugen. Viele Gesundheitsbewusste verzehren heute regelmäßig Spirulina-, Chlorella- oder neuerdings AFA-Algen. Mein großes Ernährungsvorbild Norman Walker, der 116 (!) Jahre alt wurde, bis zuletzt allein lebte und sein letztes von zahlreichen im Waldthause-Verlag erschienenen Ernährungsbücher mit 113 Jahren verfasste, aß zu jeder Mahlzeit Algen. Walker: „Ich hole mir so die wertvollen Mineralstoffe und Spurenelemente, die vom Regen in die Meere gespült werden, zurück.”

Die eifrigsten Algenkonsumenten sind die Japaner mit der höchsten Lebenserwartung unter den Industrienationen. Auch japanische Männer werden im Durchschnitte älter als 80, ihre Frauen 83 Jahre. Sie konsumieren jährlich 300 000 Tonnen Algen. Auch bei uns liegen Algen, „das grüne Gold”, als Nahrungsmittel im Trend. In Naturkostläden kann man Kombu-Algen, Nori, Arame, Hijiki-Algen oder Duls kaufen, daneben neuerdings die Süss-Wasseralgen Spirulina oder Chlorella als Pulver oder Presslinge. Algin, aus Algen gewonnen, ist Bestandteil von Erdnussbutter und findet sich auch in Eiscreme, Schlagsahne, Marmelade oder Lippenstift. Agar-Agar ist eine gesunde, mineralstoffreiche Alternative zur vielleicht BSE-belasteten Gelatine, die aus Knochenmehl hergestellt wird. Mit diesem Algenextrakt kann man kalorienfrei Soßen andicken oder Tortenguss herstellen.

Agar-Agar gibt es in jedem Reformhaus zu kaufen.

Algen haben aufgrund ihrer beispiellosen Vitalstoffdichte auch Heilwirkungen. Im zweiten Weltkrieg benutzten die Amerikaner Algenextrakte für die bessere Wundheilung bei verletzten Soldaten. Schon vor mehr als 4000 Jahren behandelten chinesische Ärzte, wie heute viele aufgeschlossene Heilpraktiker und Naturheilärzte, Patienten mit Vitaminmangelkrankheiten mit Algen. Algen sind reicher an Mineralstoffen und Vitaminen als die menschliche Muttermilch! Seit Tausenden von Jahren werden Algen im Orient als Verdauungshilfe, Stärkungsmittel und natürliches Antibiotikum verschrieben. Getrocknete blaugrüne Algen werden in China, Japan, Taiwan und vielen anderen Teilen der Welt als nebenwirkungsfreies Aphrodisiakum geschätzt.

Algen enthalten bis zu 68 Prozent – AFA-Alge – hochwertiges Eiweiß. Stellen sie damit einen Beitrag zur Lösung unseres Ernährungsproblems dar? Täglich verhungern auf diesem Planeten etwa 40 000 Kinder, und Millionen von Kindern in den armen Ländern leiden an der Eiweißmangelkrankheit Kwashiokor mit Symptomen wie Haarausfall, Pigmentverlust, Gehirnschädigungen, Anämie, Blähbauch und Apathie. Algen stellen ein hochwertiges Viehfutter und den besten Dünger der Welt dar. Algen sind vielleicht die erstaunlichsten Lebewesen auf diesem Planeten „In ihnen ist das Wunder des Lebens verborgen” (Professor William T. Barry, US-Biologe und Ernährungswissenschaftler)

Warum brauchen wir Algen in unserer Ernährung?

Sogar unsere bio-dynamischen Landwirte klagen seit etwa 20 Jahren über einen wachsende Mineralstoffmangel – zum Beispiel von den wertvollen Anti-Oxidantien Selen und Magnesium – in unseren Böden. Der Hauptgrund liegt im sauren Regen, der den pH-Wert im Boden sinken lässt und die optimale Nahrungsaufnahme der Pflanzen stört. Je saurer der pH-Wert wird, desto größer ist die Aggressivität von Aluminium im Boden, das Magnesium bindet und damit weniger pflanzenverfügbar macht. Dr. György Irmey von der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr Heidelberg hat gerade eine Studie abgeschlossen, wonach der Vitamin- und Mineralstoffgehalt unserer Lebensmittel in den letzten Jahren dramatisch, bis zu 60 Prozent gesunken ist (vgl auch „Natur & heilen” 1/99).

Meeresalgen sind wegen ihres hohen Jod- und Salzgehaltes und der zunehmenden Verschmutzung der Meere in Verruf geraten. Die Aufmerksamkeit der Ernährungswissenschaftler richtet sich daher auf Süßwasseralgen wie Chlorella, Spirulina und neuerdings auf die AFA-Alge, einer besonders vitalstoffreichen Wildalge und das nährstoffreichste Lebensmittel, was bisher entdeckt wurde.

Blaugrüne getrocknete Süßwasseralgen sind in den USA zum meistverkauften „Nahrungsergänzungsmittel” (Supplement) geworden. Eigentlich sind sie ein konzentriertes, lebendiges Lebensmittel, dessen Vitalstoffe wie Enzyme und Vitamine durch schonende Trocknungsverfahren bei Körpertemperatur fast hundertprozentig erhalten geblieben sind, was Professor Fritz Popp am Beispiel der Spirulina-AIge durch Biophotonenmessung nachgewiesen hat. Es ist kein Lebensmittel mit ähnlich hoher Lichtspeicherkapazität bekannt wie die blaugrünen Mikroalgen. Süßwasser-Mikroalgen enthalten zwei- bis dreimal so viel Vitamin B 12 wie Rinderleber, die ungewöhnlich viel von diesem seltenen Vitamin enthält Darüber dürften sich besonders Vegetarier und Veganer freuen, die oft von einem Vitamin-B 12-Defizit betroffen sind. Vitamin B12 ist für den Eiweißstoffwechsel und die Blutbildung unentbehrlich und außerdem für die DAN-Synthese. Bei einem Vitamin B12-Mangel kann es zu Blutarmut und Verdauungsstörungen kommen.

In Mikroalgen wie Spirulina, Chlorella und der AFA-Alge findet sich der gesamte Vitamin-B-Komplex. B-Vitamine stärken unser Nervensystem und unser Immunsystem, wirken verjüngend und sind wichtig für gesunde Augen und Haare und machen uns in Stresssituationen belastbarer. Die dunkelgrüne Farbe der Algen weist auf ihren hohen Gehalt an Chlorophyll und Betacarotenen bzw. Provitamin-A hin. Betakarotin ist ein kraftvolles Anti-Oxidans und schützt unsere Zellen vor dem Angriff von Freien Radikalen. Damit verlangsamt es Alterungsprozesse und schützt vor chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Krebs. Außerdem stärkt Betakarotin die Sehkraft, schützt die Hornhaut der Augen und unterstützt die Verdauung.

Chlorophyll, der grüne Pflanzenfarbstoff verbessert die Sauerstoffversorgung unseres Körpers, verbessert die Zellatmung, sorgt für eine gesunde Darmflora, wirkt als natürliches Antibiotikum und verbessert die Eiweißverwertung. Krebsinstitute in den USA und bei uns empfehlen daher, mehrmals täglich dunkelgrünes Blattgemüse – zum Beispiel Wildkräuter, Feldsalat, Gerstengras oder Mikroalgen – zu essen. Eisberg- oder Kopfsalat enthält leider so wenig Chlorophyll, dass wir mehr als ein Dutzend Salatköpfe essen müssten, um auf die empfohlene Tagesmenge zu kommen!

In Mikroalgen findet sich eine Schatztruhe, angefüllt mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen. Vitamine sind bei ihrer Verstoffwechselung auf Mineralstoffe angewiesen. Algen enthalten viel Zink, wichtig für ein gutes Gedächtnis, unsere Immunkraft und notwendig für mehr als 200 enzymatische Prozesse im Körper. Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, früh ergraut oder brüchige Fingernägel hat, könnte von einem Zinkmangel betroffen sein. Außerdem enthalten Mikroalgen viel Kalzium und Kieselsäure für starke Knochen, Mangan für gesunde Knorpelbildung und Bandscheiben, und Selen und Magnesium zur Krebsprophylaxe und für ein starkes Immun- und Nervensystem. Seitdem ich Spirulina und AFA-Algen esse, sind meine Fingernägel so weiß und fest und meine Haare so dick und glänzend geworden, dass mich Seminarteilnehmer darauf ansprechen.

Wer zur Osteoporose-Prophylaxe Milchprodukt verzehrt, sollte auf Algen umsteigen, weil durch die Pasteurisierung der Milch das darin enthaItene Kalzium in seine anorganische Form zurückverwandelt wird und das für den Kalziumeinbau in die Knochen nötige Magnesium in Milchprodukten, im Gegensatz zu Algen, fehlt. Japanerinnen, die sehr viele Algen und Gerstengrasprodukte, aber kaum Milchprodukte verzehren, leiden nur selten an Osteoporose und kennen noch nicht einmal ein Wort für Wechseljahrsbeschwerden!

Besonders wertvoll sind Mikroalgen wegen ihrem hohen Anteil – bis zu 68 Prozent bei der AFA- und bis zu 60 Prozent bei der Spirulina-Alge — von hochwertigem Eiweiß, darunter allen acht essentiellen und weiteren vierzehn Aminosäuren. Diese leicht verdaulichen Pflanzeneiweiße, Polypeptide genannt werden vom Körper doppelt so gut wie Eiweiß tierischen Ursprungs verwertet und haben den großen Vorteil ihm gegenüber, dass bei der Verstoffwechselung keine Eiweißrückstände entstehen. Die Gefahr der Verschlackung des Darms mit Rückvergiftung ins Blut besteht bei Pflanzeneiweiß nicht. Es ist also ein Vorurteil zu glauben, dass tierisches Eiweiß höherwertiger als pflanzliches ist.

Polypeptide in Algen sorgen nicht nur für gesunden Muskel- und Gewebeaufbau – in den USA und Kanada werden Algen und Gerstengras als „natürliche Anabolika” von Freizeitsportlern, Athleten und Kraftsportlern konsumiert. Aus ihnen bildet der Körper Neurotransmitter wie Serotonin, die im Gehirn für gute Stimmung, eine gute Konzentration, hervorragende Denkleistungen und ein gutes Gedächtnis sorgen.

Auffällig ist der hohe Glutaminsäure-Gehalt in Mikroalgen, der für unsere Intelligenz wichtig ist Glutaminsäure, außer in Algen reichlich in der menschlichen Muttermilch und in Gerstengras vorhanden, hilft lern- und verhaltensgestörten Kindern. Glutaminhältige Algendrinks werden in einer Schule in Bregenz, Österreich, mit Erfolg Schülern als gesunder Pausensnack angeboten. Die „Martek Biosceiences Corporation” in den USA entwickelte aus blaugrünen Algen eine Fettsäure-Rezeptur, die nachweislich die geistige Entwicklung von Babies und Kleinkindern fördert. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu wissen, dass Stillkinder eine durchschnittlich um 15 Punkte höheren Intelligenzquotienten als Flaschenkinder aufweisen. In den meisten Milchpulvern für Flaschennahrung fehlt bisher Glutaminsäure.

Die AFA-Alge, Königin unter den Mikroalgen.

Was nun macht die AFA-Alge, lateinisch „Aphanizomenon flos-aquae” unsichtbar blühende Wasserblume, im Vergleich zu anderen Grünalgen rnährungsphysiologisch zu einem so überlegenen Lebensmittel?

Eine derart konzentrierte Anhäufung von Vitalstoffen wie in der AFA-Alge hat keine konzentrierte Nahrung zu bieten. Warum? Die AFA-Alge ist eine Wildalge, keine Kulturpflanze. Wie alle Wildpflanzen, enthält diese Alge ein Mehrfaches an Vitalstoffen wie Kulturpflanzen. Beeinddruckende Tabellen zur Gegenüberstellung des Vitalstoffgehaltes von Wildkräutern und Kulturpflanzen finden Sie in dem Buch von Franz Konz, „Der große Gesundheits-Konz” (Herausgeber „Bund für Gesundheit”), und nähere Informationen auch in dem Buch von Werner Opitz, „Lebende Makromoleküle”. Während Spirulina und Chlorella in großen Bassins zum Beispiel in Kalifornien und auf Hawaii als Kulturpflanzen gezüchtet und angebaut werden, wächst die AFA-Alge wild und wird nur geerntet. Alle Versuche, sie anzubauen oder zu züchten, sind fehlgeschlagen.

Die AFA-Alge wächst im 250 Quadratkilometer großen „Klamath Lake”, einem Süßwassersee inmitten eines Naturschutzgebietes fernab von Industrieanlagen auf 1400 Meter Höhe in Oregon, USA. Vor mehr als 7000 Jahren hatte ein gewaltiger Vulkanausbruch wertvolle Mineralasche verstreut, die seitdem über viele Zuflüsse und Schmelzwasser der umliegenden Bergriesen in den See gelangen. Siebzehn Quellen und Bergflüsse, die durch Vulkangestein fließen, versorgen den See mit hochenergetisiertem Quellwasser sowie wertvollen Mineralien und Spurenelementen. Die „River of Light” speisen den Klamath-See mit dem Wasser aus dem „Crater Lake”, dem tiefsten See mit dem klarsten Wasser der westlichen Hemisphäre. Der pH-Wert der Klamath-Alge beträgt 9 bis 11, einem stark basischen Wert.

Die AFA-Algen werden von Booten aus geerntet und schonend getrocknet. Dabei bleiben nach Herstellerangaben etwa 97 Prozent der empfindlichen wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine und Enzyme erhalten. Die Klamath-Alge enthält sensationelle 60 bis 68 Prozent – je nach Jahreszeit – leichtverdauliche Aminosäuren, darunter allen acht essentiellen, die der Körper nicht selbst bildet. Das Besondere an dieser Alge ist, dass sie im Gegensatz zu anderen Algen eine leicht verdauliche Zellwand aus Stärke haben. Dadurch kann der Körper die Nähr- ­und Vitalstoffe, die in der Klamath-Alge in einem ausgewogenen Verhältnis vorkommen, optimal verwerten. Die AFA-Alge stellt ein Lebensmittel der Superlative dar. Mit drei Prozent Chlorophyll enthält sie mehr Chlorophyll als jede andere Pflanze. AFA-Algen sind reicher an essentiellen Fettsäuren als alle anderen Pflanzen, einschließlich Nüssen, Samen und anderen Algensorten. Essentielle Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, und ein Mangel daran kann zu Depressionen, Nervosität, Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden führen. Nachtkerzen, eine bekannte Fettsäure-Quelle, enthält 7 bis 10 Prozent essentielle Fettsäuren, Borretschsamen 18 bis 26 Prozent, Spirulina 0.7 Prozent und die AFA-Alge herausragende 28 Prozent. In der AFA- Alge findet sich außerdem mehr Gamma-Linolensäure, eine Omega-Fettsäure, als in Nachtkerzen, die für ihren hohen Gehalt an dieser Fettsäure bekannt sind. Gamma Linolensäure ist auch in der menschlichen Muttermilch vorhanden. Eine kleine Menge dieser Omega-Fettsäure kann die Stimmung aufhellen, die Intelligenz verbessern und Übergewicht reduzieren. Für Vegetarier, die kein Fischöl zu sich nehmen wollen, stellt die AFA-Alge eine sichere Quelle dar, sich optimal mit essentiellen Fettsäuren und Gamma Linolensäure zu versorgen. Auch die seltene EPA- Fettsäure, bisher nur in Kaltwasserfischen gefunden, und die DHA-Fettsäure zur Entwicklung der Intelligenz auch schon im Ungeborenen, Bestandteil der menschlichen Muttermilch, finden sich in der AFA-Alge. Auch beim Proteingehalt – 60 bis 68 Prozent – bricht die AFA-Alge alle Rekorde. Sie besitzt den höchsten Eiweißgehalt aller bekannten Nahrungsmittel in einer vom Körper leicht assimilierbaren Form. Das Protein im Rindfleisch wird nur zu 20, das in der AFA-Alge zu 85 Prozent absorbiert. Dabei ist wichtig, dass das Protein dieser Alge ein Glykoprotein ist, im Gegensatz zum Lipoprotein in den meisten Gemüsen und in Fleisch. Bei Glykoprotein ist das Glukosemolekül schon mit einem Aminosäuremolekül verbunden, und die Umwandlung von Protein in Glukose hat schon begonnen. Daher sind die Nährstoffe besser assimilierbar und schneller verfügbar als die meisten anderen Lebensmittel. Außerdem enthält die AFA-Alge reichlich Vitamin B12.

Professor Karl Abrams, USA, schwärmt von „einer Symphonie der Nährstoffe” in der AFA-Alge, da alle Vitalstoffe -Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Chlorophyll, Spurenelemente, Fett- und Aminosäuren – in perfekter Form in Öl­vorkommen und sich gegenseitig unterstützend, synergetisch zusammenwirken. Mit der AFA-Alge bieten wir unserem Körper quasi ein vollwertiges Nährstoff-Buffet, von dem er auswählen kann, welche Vitalstoffe er grade benötigt Die Ernährungsmedizinerin Gillian McKeith sieht in diesem Gleichgewicht den Schlüssel für eine optimale Verdauung, höherer Widerstandskraft, Vitalität und bessere Lernfähigkeit.

Die AFA-Alge wird vor allem in den USA und in Kanada auch schon für therapeutische Zwecke erforscht und eingesetzt. In einer wissenschaftlichen Studie am Royal Victoria Hospital in Montreal, Kanada, durchgeführt von Dr. Gitte S. Jensen, wurde die Wirkung der AFA-Alge auf das Immunsystem untersucht In dieser Studie fand man heraus, dass diese Alge einen positiven und einzigartigen Effekt auf natürliche Killer-Zellen (NKZ) ausübt (Die Ergebnisse dieser Studie wurden 1998 unter dem Titel „Effects of the Blue Green Algae Aphanizomenon flos-aquae on Human Natural Killer Cells” in IBC Library Series, VoL 1911, Kapitel 3.1. veröffentlicht). Natürliche Killerzellen haben die Aufgabe, im Gewebe nach Krebszellen und von Viren befallenen Zellen zu fahnden und diese zu zerstören, indem sie sie mit Freien Radikalen „beschießen”. Dadurch entsteht ein Loch in der Zellwand, und tote Zellen werden später von Makrophagen, Fresszellen, eliminiert.

Jeder Mensch produziert täglich etwa 5 bis 10 000 Krebszellen. Wenn das Immunsystem stark genug ist, werden sie von NKZ entdeckt und vernichtet. In der erwähnten Studie konnte gezeigt werden, dass nur 1,5 Gramm AFA-Algen

-  dies entspricht einem gehäuften Teelöffel AFA-Algen-Pulvers – ausreichen, um 40 Prozent der NKZ ins umliegende Gewebe ausschwärmen zu lassen. Die im Blutstrom verbleibenden NKZ bildeten zwei bis dreimal soviele Adhäsionsmoleküle wie zuvor. Adhäsionsmoleküle ermöglichen den NKZ, durch die Kapillarwand der

Blutzellen ins Gewebe zu kriechen. Nach einigen Stunden kehrten die ausgeschwärmten NKZ in den Blutstrom zurück.

Keine andere Substanz ist dafür bekannt, eine solche Massenbewegung von NKZ hervorzurufen. Der tägliche Konsum von AFA-AIgen stellt möglicherweise ein wirksames Mittel dar, um sich vor Krebserkrankungen und Virusinfektionen wie Herpes, Hepatitis. Aids, Grippe, Windpocken und Mumps zu schützen. Im Buch „Psychoimniunity & The Healing Process” von Jason Serinus schreibt der Autor, dass die blaugrüne Uralge die Thymusdrüse aktiviert und damit das gesamte Immunsystem stärkt.  Er schreibt: „Aus ganzheitlicher Sichtweise glauben wir, dass die Einnahme von blaugrünen Uralgen (zusammen mit Visualisierung und Meditation für eine Verjüngung und Stimulation des Thymus) die effektivste und günstigste Methode darstellt”. Da die AFA-Alge so nährstoffreich ist, werden zur Nahrungsergänzung nur drei bis sechs Tabletten pro Tag empfohlen. Eine Überdosis ist nicht möglich, und ich kenne Menschen, die zwanzig und mehr Tabs pro Tag verzehren. Bei Bedarf, zum Beispiel bei beruflicher Belastung, Schwangerschaft oder sportlicher Aktivität kann die Dosis unbedenklich erhöht werden. Ich nehme zur Zeit dreimal täglich fünf AFA-Preßlinge. Wenn ich mir abends eine Extra-Portion gönne, kann ich bis nach Mitternacht kreativ und wach sein und Texte schreiben, ohne dass ich am nächsten Tag ein Schlafdefizit spüre. Seitdem ich regelmäßig AFA-Algen nehme, brauche ich durchschnittlich eine Stunde Schlaf weniger als sonst.

Durch ihre wertvollen Bitterstoffe regt die AFA-Alge den Körper zur Produktion von Verdauungsenzymen an. Ihre Enzyme wirken außerdem als Arterienputzer” und lösen gefährliche Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden auf. Dadurch wird bei Menschen mit Bluthochdruck der Blutdruck gesenkt und das Risiko für Herzinfarkt, Thrombosen und Schlaganfall reduziert Durch ihren hohen Chlorophyll- und Enzymgehalt wirkt die AFA-Alge im Darm probiotisch und sorgt für die Verdrängung von Fäulnisbakterien und eine gesunde Darmflora. Sie stellt damit eine große Hilfe für Candida-Betroffene dar. Die Klamath-Alge stärkt durch ihre Fülle an Vitalstoffen unser Immunsystem, bringt uns ins Säure-Basen-Gleichgewicht und unterstützt Heilungs-, Reinigungs- und Regenerationsprozesse im Körper. Die blaugrüne Uralge ist aber nicht nur auf der körperlichen Ebene eine kleine Sensation.

Die AFA-Alge, Spitzennahrung fürs Gehirn

Die AFA-Alge stellt das ideale „Brainfood” dar, da sie mit ihren wertvollen Proteinen im Gehirn zur Erneuerung und Reparatur von Neurotransmittern, Botenstoffen, beiträgt. Durch ihren hohen Gehalt an Glutaminsäuren verbessern sich Gedächtnisleistung, Konzentration, geistige Beweglichkeit und Kreativität.

Das kommunikative Netzwerk der Zellen, die Neuronen, wird ausgebaut

Dr. Gabriel Cousens, Arzt und Autor von Ernährungsbüchem, hat zahlreiche Alzheimer-Fälle dokumentiert, wobei bei regelmäßigem Verzehr der AFA-Alge der Krankheitsverlauf gestoppt und in Einzelfallen sogar teilweise rückgängig gemacht werden konnte, so dass Menschen wieder selbst ihren Haushalt versorgen konnten. Eine signifikante Wiederkehr der Erinnerung und die durchgehende Stärkung des zentralen Nervensystems waren unter den beobachteten Resultaten. Überhaupt wurde bei älteren Menschen eine Aktivierung des Kreisläufe und eine Steigerung der Vitalität beobachtet. Ähnliche Erfolge sind bei Aids-Erkrankungen erzielt worden. In einer Grundschule im ärmsten Teil Nikaraguas bekam eine Schulklasse jeden Tag ein Gramm, einen flachen Teelöffel voll, AFA-Algen-Pulver. Die Lernfähigkeit dieser Kindergruppe stieg innerhalb eines halben Jahres um 30 Prozent, und Symptome der Unterernährung wie Haarausfall oder Entzündungen verschwanden fest vollständig. Der Hamburger Heilpraktiker Cedric Perkin sieht in der AFA-Alge „die Gehirnnahrung des kommenden Jahrtausends.” Er behauptet, sie enthalte die Urfrequenz vom Beginn des Lebens und würde sie auf unsere Körper- und Gehirnzellen übertragen.

Nach dem Optokristallisationsverfahren von Dr. Jose Garcia gleicht die Energiestruktur der blaugrünen Wildalge der Struktur von Gehirnzellen. Nach Perkin sind die AFA-Algen eine Art Katalysator. Sie sollen als Bindeglied zwischen materieller und geistiger Ebene wirken und sogar Gebiete im Gehirn beleben, die bisher brachlagen. Wenn ich die Klamath-Alge nehme, fühle ich mich jedenfalls unmittelbar wacher, fröhlicher und fitter.

Japanische Biochemiker haben den Faktor in der blaugrünen Uralge, der verantwortlich für erhöhte physische und mentale Dauerenergie ist und den Stoffwechsel harmonisiert, CGF (Controlled Growth Factor) genannt. Dieser CGF ist nicht nur ein allgemeines Belebungsmittel, das die Drusen kräftigt, sondern wirkt auch lebensverlängernd. Bei Labormausen, die mit AFA-Algen gefuttert wurden, erhöhte sich die Lebensdauer um die Hälfte. Für eine Verlängerung der menschlichen Lebensspanne dürfte diese Alge eine wertvolle Hilfe sein. AFA-Algen für die geistige Entwicklung?

Zuerst war ich skeptisch, als ich bei Gabriel Cousens in seinem Klassiker „Ganzheitliche Ernährung und ihre spirituelle Dimension” las, dass die AFA-Alge „besonders die geistigen und die Gehirnfunktionen aktiviert, weil das hochgradig strukturierte Wasser des Klamath-Sees ein starkes hochorganisiertes feinstoffliches Energiefeld hat”. Seitdem ich die AFA-Alge regelmäßig nehme, kann ich allerdings wirklich besser meditieren, und scheine mehr in Kontakt mit meiner Intuition und den inneren Qualitäten wie Freude am Sein, bedingungsloser Liebe und heiterer Gelassenheit zu sein.

Gabriel Cousens macht aus seiner Begeisterung für die AFA-Alge keinen Hehl: „Die blaugrüne Mikroalge ist das kostengünstigste, nahrhafteste und vollständigste Lebensmittel auf unserem Planeten.” Er betrachtet sie als konzentrierte Sonnenenergie, „die unseren Lichtkörper wachsen lässt” Die AFA-Alge ist nach Cousens das einzige bekannte Lebensmittel, das positiv auf die Hypophyse, die Zirbeldrüse und die Struktur des Hypothalamus wirkt und über die Aktivierung dieser Drüsen auch die höheren spirituellen Zentren oder Chakren aktiviert.

Menschen, welche die AFA-Alge nehmen, berichten von einer insgesamt gesteigerten mentalen Wachsamkeit, einem besseren Kurz- und Langzeitgedächtnis, einer erhöhten Kreativität, einer besseren Traumerinnerung, einem leichteren Visualisierungsvermögen, einem erhöhtem Wohlgefühl und zentriert sein. Cousens: „AFA kann Meditierende bei der Gehirnsynchronisation helfen und die Entspannung erleichtern.” Er berichtet, dass Patienten von ihm keine Depressionen mehr haben, solange sie die Alge essen, und autistische Kinder nach einem Monat AFA-Algen-Verzehr plötzlich zu sprechen begannen.

Chris Griscom und ihre Mitarbeiter im „Light Institute” in Galisteo, New Mexico, essen täglich die wildgewachsenen Algen vom Klamath Lake. Sie beschreibt in ihrem Buch „Der Quell des Lebens” (Goldmann) die AFA-Alge als ein Lieblings-Supernahrungsmittel, das dem Vitalkörper hilft, seine Alterslosigkeit zu erhalten”. Diese Uralgen seien „ein Mikroorganismus von unvergleichbarer Bedeutung für die Zukunft der Menschheit Sie können helfen, auch im Alter geistig klar zu sein.”

Dr. Gabriel Cousens verschreibt seinen Patienten sowohl die Spirulina- als auch die AFA-Alge. Die AFA-Alge hat ihren Wirkungsschwerpunkt als Energielieferant für Gehirn und Nervensystem, Spirulina kräftigt (Jen Körper. Cousens: „Spirulina und AFA sind ein uraltes und wundervolles Team von hoher Lebenskraft in einer Nahrung, die eine kraftvolle, heilende und verjüngende Wirkung auf den menschlichen Körper und auf den Geist hat”).

(Gabriel Cousens, Bluegreen Algae, a great Food” ins „Body, Mind and Spirit” April/Mai 1995) Die Klamath-Alge stellt das einzige mir bekannte Nahrungsmittel dar, das gleichzeitig auf allen Ebenen harmonisierend und damit ganzheitlich wirkt. Auch wenn wahrscheinlich nie bewiesen werden kann, dass das Manna der Bibel blaugrüne Uralgen waren, kann man aufgrund der Fülle von positiven Wirkungen der AFA-Alge auf Körper, Seele und Geist von einem „Geschenk des Himmels” sprechen, das uns in einer Zeit voller Stress und Ungesundem hilft, die Klarheit und Kraft zu gewinnen, die wir brauchen, um die Weichen unseres Lebens täglich neu in Richtung Gesundheit Klarheit und Lebensfreude zu stellen Literaturhinweise:

-       Barbara Simonsohn, „Die Heilkraft der AFA-Alge” (Goldmann)
-       G.A. Ulmer, „Gesundheitswunder Chlorophyll” (Günter Albert Ulmer Verlag)
-       Barbara Simonsohn, „Gerstengrassaft, Verjüngungselixier und naturgesunder Power-Drink” (Windpferd Verlag)
-       Chris Griscom, „Der Quell des Lebens” (Goldmann)